Ich bin im Jahr 1974 in der schönen Saalestadt Hof geboren und aufgewachsen. Seit 20 Jahren lebe ich mit meiner Familie in Gumpertsreuth.

Kreatives und Künstlerisches hat mich schon immer interessiert.In meiner Kindheit musste ich vieles um mich herum mit Stift auf Papier festhalten, später, im Jugendalter, kam ich an meine erste Airbrushpistole und diverse Zeichenutensilien wie Tuschestifte und Kohle von meinem verstorbenen Vater. Im Keller unseres Wohnhauses probierte ich zahlreiche Maltechniken aus und versuchte mich stetig weiterzuentwickeln. Das bin ich auch heute noch, ein „Entdecker“, der verschiedenste Materialien und Techniken ausprobiert und nutzt, um sich auszudrücken, eine Freude zu bereiten oder wem auch immer ein kleines Schmunzeln ins Gesicht zu zaubern.

Mitte der Achtziger hörte ich von Künstlern wie Run DMC, Public Enemy oder EPMD. Ich sah Filme wie Beat Street und versuchte mich mehr schlecht als recht als Breakdancer. Es war die Hiphop-Kultur, die es mir angetan hatte und so war es nur eine Frage der Zeit, bis auch mich die Graffiti-Welle erreichte. Heute nennt man es „Streetart“ – die „Straße als Spielplatz“. Diese Streetart fasziniert mich nach wie vor. Sei es in Ausstellungen, im Netz oder – oldschool – auf der Straße.

Gibt man den Begriff „Sketchy“ bei Google ein, lassen sich gerade einmal 34 500 000 Treffer finden. Eigentlich ein guter Grund, dieses Synonym nicht zu wählen. Übersetzt man den Begriff ins Deutsche, finden sich Begriffe, die mich als künstlerisch tätige Person recht gut beschreiben: skizzenhaft, unfertig, unvollkommen, vage. Ich bin als Künstler stetig auf einem Weg, ich bin immer auf der Suche nach einer kreativen Ausdrucksmöglichkeit für meine Ideen. Dabei ist meist ein Bezug zu sog. urbanen Techniken zu erkennen, von denen ich mich nicht ganz lösen möchte. Als Autodidakt setze ich mich in meinen Arbeiten gerne mit den Stilelementen und wichtigen Werken anderer Künstler auseinander, dadurch reflektiere ich mein eigenes Schaffen und komme immer wieder einen kleinen Schritt voran  – wie gesagt, eben „sketchy“ (unfertig).

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